Nachhaltigkeit ist Chefsache

Um eine Bank oder Sparkasse fit für die Zukunft zu machen, ist es heute wichtiger denn je, den Aspekt der Nachhaltigkeit strategisch fest zu verankern. Auch die BaFin fordert, dass sich der Vorstand mit Nachhaltig und besonders Nachhaltigkeitsrisiken auseinandersetzen muss. Für uns gilt: Nachhaltigkeit bringt vor allem eine Vielzahl an Chancen für Banken und Sparkassen mit sich. Nachhaltigkeit muss damit Chefsache sein!

Strategische Fragestellungen zu Nachhaltigkeitchancen & Nachhaltigkeitsrisiken

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie sind eine Vielzahl an geschäftsmodell-relevanten Fragen zu beantworten. Die Fragestellungen sollten sich sowohl auf die Chancen als auch auf die Risiken beziehen, die aus Nachhaltigkeit heraus erwachsen können.

Erfolgsfaktoren Strategieprozess

Bei der Definition der Nachhaltigkeitsstrategie sollten mehrere Erfolgsfaktoren beachtet werden (Auswahl):

  • Integration der Nachhaltigkeitsstrategie in die Geschäfts- und Risikostrategie eines Instituts aufgrund ihrer geschäftspolitischen Relevanz, der Vielzahl an Abhängigkeiten zu anderen strategischen Prioritäten und auch mit Blick auf Konsistenz
  • Wenn möglich, Nutzung des etablierten Prozesses zur Überprüfung/Aktualisierung der Geschäfts- und Risikostrategie
  • Fundierter Einbezug von externen Einflussfaktoren seitens Politik, Markt/ Kunde, Wissenschaft und Regulatorik
  • Erstellung eines “anfassbaren” und konkreten Zielbilds für die Region/das Geschäftsgebiet und die Rolle der Bank/ Sparkasse als Startpunkt der Strategieentwicklung
  • Verzahnung mit der Wesentlichkeitsanalyse im Rahmen der Nachhaltigkeitsberichterstattung
  • Strategieerarbeitung entlang relevanter Standards (z.B. UNEPFI PRB, GRI/DNK) sowie Anforderungen von Ratingunternehmen und Stiftungen (z.B. von WWF, ISS ESG und IMUG)
  • Enges Tracking der Entwicklungen und Timelines seitens der europäischen und deutschen Gesetzgeber

Zukunftsszenarien und Nachhaltigkeitsstrategie in fünf Schritten

Die obigen Erfolgsfaktoren im Blick empfehlen wir fünf Schritte, startend mit der Analyse relevanter Einflussfaktoren bis zur Abnahme der Strategie durch Vorstand und Aufsichtsrat. Eine wichtige Zwischenstufe zu Nachhaltigkeitsstrategie ist die Entwicklung eines “anfassbaren” und inspirierenden Zielbilds (z.B. Zukunft 2030) sowohl für das Umfeld der Bank/ Sparkasse als auch für die Rolle des Instituts.

Die Landkarte für die richtigen Prioritäten

Das “Sustainability Performance Model” (SPM) liegt als Rahmenwerk dem Strategieprozess zugrunde. Es gibt Orientierung, welche Themenfelder im Rahmen des Strategieprozesses von Bank und Sparkasse berücksichtigt werden müssen. Ins SPM sind relevante Standards (z.B. UNEPFI PRB, GRI/DNK) sowie Anforderungen von Unternehmen  und Stiftungen (z.B. von WWF, ISS ESG und IMUG) sowie die Regulatorik seitens BaFin und EU integriert. Auch zur Ableitung der strategischen Ziele sowie des Zielsystems ist SPM eine Orientierungshilfe.

Das Sustainability Performance-Modell von inspired.green besteht aus drei Bereichen: VISION – VERANKERUNG – PERFORMANCE

Vision

Die IG-Matrix positioniert fünf grundsätzliche Typen von Zukunftsgestaltern. Zentrale Fragen sind, wo stehen Bank und Sparkasse heute und wo wollen sie morgen stehen (Vision)?

Performance

Bei der Nachhaltigkeitsleistung unterscheiden wir betriebswirtschaftliche Ziele (z.B. Ertrag) und Umfeldziele (z.B. Reduktion “Financed Emission” als Basis für das Zielsystem von Bank und Sparkasse

Einladung Strategieworkshop

Wir laden Sie ein, mit uns im Rahmen eines Strategieworkshops den ersten Schritt in Richtung einer starken Nachhaltigkeitspositionierung für Ihr Institut zu gehen.

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VERANKERUNG: Die Transformation chancen- und risikoorientiert aufsetzen und steuern

Die Verankerung der Nachhaltigkeitsstrategie in der Gesamtorganisation heißt vor allem „Management von Komplexität“: Vision und Strategie beherzt umsetzen und gleichzeitig taktisch agieren, um Geschäftspotenzial im Tagesgeschäft zu heben. Widerstände und Zielkonflikte sowie Vielzahl an Teilprojekten, involvierten Abteilungen, Mitarbeitern, Abhängigkeiten zu anderen Initiativen der Bank oder Sparkasse sind zu steuern.
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PERFORMANCE: Ertragsstärke und Umweldwirkung nachhaltig steigern

Wir schaffen Transparenz, welche ökologische, soziale und ökonomische Wirkung die Bank oder Sparkasse in ihrem Umfeld erzielt und welche geschäftlichen Potenziale sich für die Bank oder Sparkasse daraus ergeben. In einem geschlossenen Kreislauf werden Maßnahmen in Abhängigkeit von der erzielten sowie zu erwartenden Performance bewertet und bei Bedarf repriorisiert.
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iCSO: Bereitstellung des Interim Chief Sustainability Officers

Da die Gesamtbank von Nachhaltigkeit betroffen ist, sollten idealerweise alle Aufgaben in einer zentralen „Beauftragtenfunktion“ gebündelt werden: Beim Chief Sustainability Officer. Wir stellen Banken und Sparkassen temporär einen erfahrenen „Interim Chief Sustainability Officer“ (iCSO) zur Seite. Dieser unterstützte Vorstand und Management bei der strategischen Verankerung von Nachhaltigkeit im Institut und…
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Kategorien: Lösungen